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INSTITUT FÜR PSYCHOANALYSE UND PSYCHOTHERAPIE HEIDELBERG-MANNHEIM E.V.

ALTE BERGHEIMER STR. 5 - 69115 HEIDELBERG
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Geschichte
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Geschichte

Anfänge und Entwicklung der Psychoanalyse in Heidelberg und die Enstehung unseres Instituts

  1. Frieda Fromm-Reichmann und der Südwestdeutsche Arbeitskreis für Psychoanalyse
  2. Viktor von Weizsäcker und die Heidelberger Medizin in Bewegung
  3. Alexander Mitscherlich und die Psychosomatische Klinik
  4. Die Studentenbewegung und die Gründung des Instituts
  5. Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus
  6. Das freie Institut, die psychoanalytischen Fachgesellschaften und die Internationale Psychoanalytische Vereinigung

Die Anfänge der Psychoanalyse in Heidelberg liegen in den zwanziger Jahren. Der Südwestdeutsche Arbeitskreis für Psychoanalyse, dem auch Frieda Fromm-Reichmann und Erich Fromm angehörten, bestand bis 1933 und verfügte über enge Kontakte nach Frankfurt, Wien und Berlin.

Viktor von Weizsäcker hingegen ordnete seine christlich-anthropologische Auffassung der systemkonformen Medizin in Bewegung unter und hatte eine ambivalente Einstellung zur Psychoanalyse. Sein langjähriger Freund und Weggefährte Richard Siebeck trat 1937 in die NSDAP ein.

Alexander Mitscherlich, der von 1937 bis 1967 in Heidelberg lebte und zunächst bei Weizsäcker arbeitete, galt nach Kriegsende als unbelastet und gründete gegen heftige Widerstände seitens der Medizinischen Fakultät die erste psychoanalytische Klinik in der Bundesrepublik.

Unser Institut wurde 1969 von Mitscherlichs Nachfolger Bräutigam und Assistenten der Psychosomatischen Klinik gegründet. Zu seinem Selbstverständnis gehörte von Anfang an die Unabhängigkeit von den psychoanalytischen Fachgesellschaften.