Journal

“Psychoanalyse im Widerspruch”

Die Zeitschrift »Psychoanalyse im Widerspruch«, die nunmehr seit über zwanzig Jahren besteht, hat eine Denkfigur der Psychoanalyse zu ihrem Programm gemacht: die Kontroverse. Seit 1900 ist kein Kernbegriff dieser unruhigen Disziplin widerspruchslos akzeptiert worden. Seit der Gründerzeit reizen ihre Aussagen in der Gesellschaft zum Widerspruch. Und für die Psychoanalyse als Theorie innerer und äußerer Konflikte ist das Widersprechen, die Diskussion, essentiell.

Zu den thematischen Schwerpunkten der Zeitschrift zählen: die Geschichte der Psychoanalyse in Europa und auf anderen Kontinenten, gesellschaftspolitische und kulturtheoretische Probleme, Kunst und Film, klinische Fragestellungen, die Aktualität der Psychoanalyse im interdisziplinären Netzwerk. Zuvor unveröffentliche Dokumente Sigmund Freuds und anderer historischer Figuren der Psychoanalyse tragen ebenso zum Profil der Zeitschrift bei wie Texte von Micha Brumlik, Antonino Ferro, Marie Langer, Emilio Modena, Paul Parin, Mark Solms, Rolf Vogt oder Léon Wurmser.