Lehranalyse

Der vorgeschriebene Mindestumfang der Selbsterfahrung beträgt 120 Stunden in dem Verfahren, was Gegenstand der vertieften Ausbildung ist (§ 5 Abs. 1 PsychThAPrV). Da analytische und tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie dem Gesetz nach zwei verschiedene Verfahren sind, wären daher in der kombinierten Ausbildung in jedem der beiden Verfahren mindestens 120 Stunden abzuleisten. Es ist jedoch wesentlich sinnvoller, dies zu einem einzigen kontinuierlichen Selbsterfahrungsprozess zusammenzufassen.

Wir empfehlen, die Lehranalyse über den vorgeschriebenen Mindestumfang hinaus ausbildungsbegleitend durchzuführen. Denn sowohl im klinischen Praktikum, als auch in der praktischen Ausbildung kann es vorkommen, dass man mit erschütternden menschlichen Tragödien konfrontiert ist. Außerdem werden insbesondere in den hochfrequenten analytischen Langzeittherapien nicht selten eigene Erlebnisse und Erfahrungen mobilisiert. All das geht über den Rahmen der Supervision hinaus und gehört in den geschützten Raum der Lehranalyse.

Die Gegenfinanzierung der Kosten für diese intensivere Selbsterfahrung ist durch das Honorar gewährleistet, was Sie durch die Ausbildungsbehandlungen erzielen. Dieses geben wir nach Abzug eines Betriebskostenanteils an Sie weiter (vgl. Kostenübersicht).

Ihren Lehranalytiker bzw. Ihre Lehranalytikerin, der/die ebenso wie die Supervisoren von der DGPT anerkannt sein muss, wählen Sie natürlich selbst. Mit ihm bzw. ihr besprechen Sie auch alle weiteren Einzelheiten des Ablaufs Ihrer Lehranalyse.

Zurück zur Übersicht

.