Das Erstgespräch in der Psychotherapie – Theorie, Technik und Kasuistik

Renate Kremer (A4/B1)

„Aller Anfang ist schwer?“ In dem Seminar wird versucht, die besondere Bedeutung der ersten Begegnung mit Patienten für Indikation, Diagnostik und Prognose zu erarbeiten. Dazu gehört die Auseinandersetzung mit kasuistischen Beispielen. Die unbewusste Rollenübernahme des Therapeuten und das szenische Verstehen könnten ein Schwerpunkt werden, um in Verbindung mit Übertragung und Gegenübertragung die Patienten für einen Neuanfang angemessen zu ermutigen und für die tiefenpsychologische Dimension ihrer Erkrankung zu sensibilisieren.

Teilnehmer: Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, HIP und IPP. Max. 15 Teilnehmer. Rückfragen bitte an die Dozentin: renate.kremer@t-online.de – Anmeldungen bitte über das Sekretariat des HIT, E-Mail: info@hit-heidelberg.de
Literatur: Auswahl
Argelander H (1970) Die szenische Funktion des Ichs und ihr Anteil an der Symptom- und Charakterbildung. Psyche 214, 324-345.
Argelander H (1970) Das Erstinterview in der Psychotherapie. Wissenschaftliche Buchgemeinschaft, Darmstadt.
Eckstaedt A (1991) Die Kunst des Anfangs. Suhrkamp, Frankfurt.
Klüwer R (1995) Studien zur Fokaltherapie. Suhrkamp, Frankfurt. S. 161-177.
Loch W (1985) Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, analytische Psychotherapie. Ziele, Methoden und Grenzen. In: W Loch: Perspektiven der Psychoanalyse. Hirzel, Stuttgart. S. 31-48.
Sandler J (1976) Gegenübertragung und Bereitschaft zur Rollenübernahme. Psyche 30, 297-305.
Thoma H, Kächele H (1985) Lehrbuch der psychoanalytischen Therapie. Bd. 1. Springer, Berlin, Heidelberg. S. 172-214.
Zeit: Mittwoch, 15.04.2015, 20.30-22.00 Uhr.
Weitere Termine: 22.04., 29.04., 6.05. und 13.05.2015

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