Die Märchen und ihre psychoanalytische Interpretation

Ludwig Janus (A1/A12/B3)

Seit den Brüdern Grimm hat die Märchenforschung ein umfassendes Wissen über die Entstehung und die Entwicklung der Märchen erarbeitet. Im 20. Jahrhundert hat sich die Psychoanalyse und besonders auch die analytische Psychologie C. G. Jungs mit dem psychologischen Verständnis der Märchen beschäftigt und sie in wesentlicher Hinsicht als Darstellung des Adoleszenz- Reifungsprozesses entschlüsselt. Dadurch wird ein tiefes entwicklungspsycho- logisches Wissen in den Märchen zugänglich. Die Motive und Entwicklungs- schemata erscheinen auch in der Literatur und besonders im Film.

Teilnehmer: Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen und Mitglieder des HIT, HIP, IPP und anderer Institute. Anmeldung bitte per E-Mail an janus.ludwig@gmail.com (www.Ludwig-Janus.de)
Literatur: Beit H (1956) Symbolik des Märchens. 3 Bände. Francke, Bern. Bettelheim B (1977) Kinder brauchen Märchen. Klett-Cotta, Stuttgart.
Propp V (1975) Die Morphologie des Märchens. Frankfurt.
Propp V (1987) Die Wurzel des Zaubermärchens. München. Scherf W (1972) Lexikon der Zaubermärchen. Stuttgart.
Zeit: Montag, 11.01.2016, 20.30-22.00 Uhr. Weitere Termine: 18.01., 25.01., 01.02. und 15.02.2016

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