Einführung in die Familientherapie

Ulrich M. Treiber (A6/A9/B3/B5)

In diesem Seminar wollen wir uns zum einen theoretisch damit befassen, wie Familientherapie entstanden ist, welche Indikationen und Kontraindikationen es für dieses therapeutische Setting gibt und welches Methodenrepertoire uns dafür zur Verfügung steht. Daneben soll es aber auch darum gehen, wie wir Familiengespräche planen und durchführen können, um sie – ohne gleich selbst FamilientherapeutIn zu sein – produktiv innerhalb der tiefenpsychologisch fundierten Therapie zu nutzen. Wir werden die wichtigsten familientherapeutischen Frage- und Interventionstechniken praxisnah mit Hilfe von kleinen Rollenspielen kennen lernen und auf diese Weise eigene Erfahrungen mit Familiengesprächen entwickeln.

Teilnehmer: Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, gern auch HIP und IPP. Rückfragen per E-Mail an den Dozenten: utreiber@t-online.de – Anmeldungen bitte über das Sekretariat des HIT, E-Mail: info@hit-heidelberg.de
Literatur: Boszormenyi-Nagy I, Spark G (1981) Unsichtbare Bindungen. Klett-Cotta, Stuttgart.
Cierpka M (Hg.) (2008) Handbuch der Familiendiagnostik. Springer, Heidelberg.
McGoldrick M, Gerson R, Petry S (2009) Genogramme in der Familienberatung. Huber, Bern.
PiD (Psychotherapie im Dialog) Familientherapie (2010) 11. Jahrgang, Nr. 3, Thieme, Stuttgart.
Reich G, Massing A, Cierpka M (2007) Praxis der psychoanalytischen Familien- und Paartherapie. Kohlhammer, Stuttgart.
Schlippe A von, Schweitzer J (2012) (2009) Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung I (2012) und II (2009) Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen.
Zeit: Samstag, 04.07.2015, 9.30-13.30 Uhr
Samstag, 11.07.2015, 9.30-13.30 Uhr

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