Familientherapie II

Ulrich M. Treiber (A6/A9/B3/B5)

Im ersten Teil des Seminars im SS 2015 haben wir uns in die Geschichte, in Indikationen und Kontraindikationen der Familientherapie vertieft, gelernt, Genogramme zu erstellen und im Rollenspiel erste Annäherungen an den klassischen Verlauf eines Familiengesprächs erprobt. Darauf aufbauend soll es im jetzigen zweiten Teil vor allem darum gehen, einzelne Frage- und Interventionstechniken im Mehrpersonensetting kennen zu lernen und konkret zu üben, so dass sie im ‚Ernstfall‘ auch zur Verfügung stehen. Hierzu zählen vor allem zirkuläre und hpyothetische Fragen, die Lösungs- und Ressourcenorien- tierung von Anfang an in den Blick nehmen, wohlwollende Umdeutungen (‚Reframing‘) sowie die Möglichkeit, der Familie auch ‚Hausaufgaben‘ bis zur nächsten Sitzung mitzugeben. Dies soll sowohl theoretisch fundiert wie im Rollenspiel konkret umgesetzt werden.

Teilnehmer: Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, gern auch HIP und IPP. Auch TeilnehmerInnen, die das erste Seminar nicht besucht haben, sind willkommen. Zur ihrer Vorbereitung empfehle ich einzelne Artikel aus der PiD, vor allem J. Schweitzer und G. Reich (s.u.). Rückfragen und Anmeldung bitte per E-Mail an utreiber@t-online.de
Literatur: Boszormenyi-Nagy I, Spark G (1981) Unsichtbare Bindungen. Klett-Cotta, Stuttgart.
Cierpka M (Hg) (2008) Handbuch der Familiendiagnostik. Springer, Heidelberg.
McGoldrick M, Gerson R, Petry S (2009) Genogramme in der Familienberatung. Huber, Bern.
PiD (Psychotherapie im Dialog) Familientherapie (2010) 11. Jahrgang, Nr. 3, Thieme Stuttgart.
Reich G, Massing A. Cierpka M (2007) Praxis der psychoanalytischen Familien- und Paartherapie. Kohlhammer, Stuttgart.
Schlippe A von, Schweitzer J (Bd. 1 2012, Bd. 2 20093) Lehrbuch der systemischen Therapie und Beratung I und II. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen Toronto.
Zeit: Samstag, 28.11.2015, 9.30-13.30 Uhr und Samstag, 19.12.2015, 9.30-13.30 Uhr

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