Krisenintervention

Ulrich M. Treiber (B3/B4)

Krisenintervention ist ein großes und vielfältiges Thema, das sicher den Rahmen eines einzigen Seminars sprengt. Dennoch – und vielleicht gerade deswegen – erscheint es mir lohnend, sich einführend mit dieser Thematik zu beschäftigen, sowohl theoretisch wie praktisch.
Theoretisch durch die Einbindung der unten angegebenen Übersichtsliteratur, in der Sie gern schon vor Beginn des Seminars stöbern sollten, um Ihr eigenes Vorverständnis zu ergänzen und zu erweitern. In Ausschnitten werden wir diese im Seminar selbst besprechen, allerdings keine Referate dazu halten.
Praktisch durch Ihre Bereitschaft, in der einen oder anderen Übung das eigene Können, die eigene ‚Kriseninterventions-Kompetenz‘ zu verbessern und auszubauen. Dabei wollen wir uns zunutze machen, dass das Training im Rollenspiel einen Zuwachs an Sicherheit und mehr Gelassenheit für den ‚Ernstfall‘ mit sich bringen kann. Beispiele aus Ihrem Kreis sind erwünscht und können zudem dazu beitragen, den Nutzen des Seminars für Sie zu vergrößern.

Teilnehmer: Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des HIT, gern auch HIP und IPP.
Anmeldung bitte per E-Mail an utreiber@t-online.de
Literatur: Kernberg O (1993) Psychodynamische Therapie bei Borderline-Patienten. Huber, Göttingen. Kap. 9, S. 143-156.
PiD (Psychotherapie im Dialog) Themenheft Krisenintervention. 4-2003. Thieme, Stuttgart.
PiD (Psychotherapie im Dialog) Themenheft Suizid. 2-2012. Thieme, Stuttgart.
Simmich T, Reimer Ch (1998) Psychotherapeutische Aspekte von Krisenintervention. Psychotherapeut 43: 143. Springer, Berlin.
Wolfersdorf M, Purucker M, Franke C (2010) Krisenintervention und Suizidprävention. In: Arolt V, Kersting A: Psychotherapie in der Psychiatrie. Springer, Berlin. S. 443-465.
Zeit: Samstag, 09.07.2016, 9.30-13.30 Uhr und Samstag, 16.07.2016, 9.30-13.30 Uhr

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