Technische Herausforderungen in interkulturellen Therapien – die soziokulturelle Perspektive?

Hermann Hilpert (A6)

In dem Seminar steht die äußere, individuell erlebte und innerlich repräsentierte soziokulturelle Mitwelt bei Patient und Therapeut im Mittelpunkt. Deren kulturelle Muster und die damit verbundenen unterschiedlichen kollektiven Erfahrungen sind in interkulturellen Therapien gut zu studieren. Sie bedürfen neben der intrapsychischen Dimension besonderer Beachtung, wenn es nicht zu Blockaden und Abbrüchen kommen soll. Dabei wird deutlich, wie unlösbar das Individuum in seiner gruppalen Matrix eingebettet ist. Beispiele aus der psychotherapeutischen Praxis.

Teilnehmer: Offen für Aus- und WeiterbildungsteilnehmerInnen des IPP, HIT und HIP.
Anmeldung bitte per E-Mail an hrhilpert@googlemail.com
Literatur: Akthar S (2007) Immigration und Identität. Psychosozial-Verlag, Gießen.
Cogoy R (2001) Fremdheit und interkulturelle Kommunikation. Psyche 55: 339-357.
Grinberg L, Grinberg R. (1990) Psychoanalyse der Migration. Verlag Intern. Psychoanalyse, München und Wien.
Kohte-Meyer I (2006) Interkulturelle Perspektive im psychotherapeutischen Dialog. Gruppenanalyse 16: 29-43.
Pelzl E (2013) Über Muttersprache, ihren Verlust und fremde Mütter. Psyche 67: 1-22.
Zeit: Dienstag, 31.05.2016, 20.30-22.00 Uhr. Weitere Termine: Donnerstag, 09.06., 16.06. und 23.06.2016

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